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Kann man auch bei Regen oder Frost Stand-Up-Paddling betreiben?

Der Winter ist zurück, und das bedeutet mehr Regen und Frost. Spielen bei Regen oder Frost ist normalerweise kein Problem, aber wenn der Platz sehr nass oder rutschig ist, raten wir vom Spielen ab. Bei Schnee auf dem Platz ist das Spielen in jedem Fall verboten.
Auch während des Tauwetters kann man auf den meisten Padelplätzen spielen. Das liegt an dem fest verklebten Unterboden, der für zertifizierte Plätze vorgeschrieben ist. Der Platz kann sich vorübergehend etwas feuchter anfühlen, da das Schmelzwasser langsamer versickert.

Was sollte man beim Padeln im Freien bei winterlichen Wetterbedingungen beachten?

Zieh dich warm an

Wenn du dich fürs Stand-Up-Paddling im Freien entscheidest, solltest du dich warm anziehen. Am besten trägst du zum Beispiel Thermounterwäsche unter deinem Trainingsanzug. Manche Paddler tragen auch Handschuhe. Allerdings hast du damit etwas weniger Halt als ohne.

Glatte Strecke

Bitte beachten Sie, dass der Platz durch Regen und/oder Frost rutschig sein kann. Padelschuhe mit gutem Profil werden empfohlen (selbstverständlich auch bei gutem Wetter). Der Ball springt bei Nässe zudem weniger hoch. Gehen Sie beim Schlagen tiefer in die Knie und machen Sie einen zusätzlichen Schritt zum Ball.

Die Wände

Bei diesen Wetterbedingungen sind die Wände oft nass, neblig oder sogar gefroren. Das hat erhebliche Auswirkungen auf das Spiel. Der Ball rutscht schneller bergab oder springt nicht so hoch wie bei trockenem Wetter. Besonders wenn der Ball viel Spin hat, fällt er nach dem Wandaufprall häufiger „tot“ zu Boden. Vermeiden Sie unter diesen Bedingungen defensive Schläge gegen die Wand. Sollte der Ball doch durch die Wand im Spiel bleiben, gehen Sie tiefer in die Knie und bereiten Sie Ihren Schläger noch früher und tiefer vor.

Wenn möglich, können Sie die Wände vor Beginn mit einem Abzieher trocknen. Das ist beim Spielen sehr hilfreich.

Tipps zum Spielen

Aufschlag: Der Ball springt etwas flacher ab, wenn man mehr Slice spielt. Ein Aufschlag in Richtung Bande ist für den Rückschläger ebenfalls schwerer zu parieren.
Für ein gutes Spiel empfehlen wir, den Aufschlag vor allem dazu zu nutzen, den Ball im Spiel zu halten. Das führt zu mehr Ballwechseln.

Lob: Der Lob ist eine wichtige Waffe im Padel. Ein guter Lob sichert dir den Netzangriff. Besonders bei schlechtem Wetter ist ein guter Lob eine der besten Optionen. Defensives Spiel ist auf einem feuchten Platz deutlich schwieriger.

Schmetterbälle: Der Ball wird während des Spiels schwerer, da er Feuchtigkeit vom Spielfeld aufnimmt. Mit einem Schmetterball gelingt es Ihnen nur selten, den Ball aus dem Netz oder zurück in Ihre Hälfte zu schlagen. Ein langsamerer Schmetterball ist effektiver, auch weil der Ball weniger stark abprallt.

Netzposition: Versuche, das Netz so schnell wie möglich zu erobern. Da die Wände nicht mitspielen, ist Angriff die beste Verteidigung. Versuche, deine Volleys so tief wie möglich zu platzieren, damit dein Gegner an den Wänden in Schwierigkeiten gerät.

Wenn du das oben Genannte beachtest, kannst du problemlos draußen Stand-Up-Paddling spielen. Vor allem mit neuen Bällen klappt es bestimmt!

Viel Spaß!